Scheckübergabe für die Arbeitsgemeinschaft Inklusion

von links nach rechts: Karlheinz Rößler, Dr. Alexandra Palzer, Andreas Salemi (Leiter Kultur, Sport und Tourismus der Stadt Giengen), Josef Bühler, Frau Dörflingen und Frau Dörfler

Einen Scheck in Höhe von 1.000,-€ konnte die Vorsitzende Dr. Alexandra Palzer am 1.3.2017 zusammen mit ihren Mitarbeiterinnen Frau Dörflinger und Frau Dörfler aus den Händen des Vorsitzenden des Turngau Ostwürttemberg Karlheinz Rößler und dem Geschäftsführer der AOK Ostwürttemberg Josef Bühler für die "Arbeitsgemeinschaft Inklusion, Gemeinsam leben - gemeinsam lernen Heidenheim e.V. " entgegen nehmen.

Es ist das Ergebnis einer vom Turngau Ostwürttemberg in regelmäßigen Abständen durchgeführten Benefizgala, die zuletzt in der Stadt Giengen veranstaltet wurde. Die Stadt Giengen, sowie die teilnehmenden Gruppenhaben durch verzicht auf Kosten und Gage und die AOK Ostwürttemberg durch eine großzügige Spende, wesentlich zu diesem großzügigen Ergebnis beigetragen.

Die Spende ist ein kleiner Baustein, den Auftrag des Vereins "Wir möchten die gesellschaftliche Teilhabe von Menschen mit Unterstützungsbedarf voranbringen - in allen Lebensbereichen!" weiterhin in die Realität umsetzen und in das Bewusstsein der Bevölkerung zu transportieren, "Denn es ist normal verschieden zu sein!"

Getreu diesem Motto unterstützt der Verein im Rahmen der Selbsthilfe, aber auch durch Informationen und unabhängige Beratung betroffene Eltern bei Fragen über Bildung, Arbeitsleben und Freizeit von Kindesbeinen an bis zum Erwachsenenalter. Nähere Informationen gibt es auch auf der Vereinshomepage: www.gemeinsamleben-hdh.de oder über eMail: kontakt@gemeinsamleben-hdh.de

 

 

Inklusion

„Wer Inklusion will, sucht Wege.

Wer sie verhindern will, sucht Begründungen."

Hubert Hüppe –Beauftragter der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen

Was ist Inklusion?
Viele Menschen haben den Begriff schon gehört. Aber was genau steckt dahinter?
Wörtlich übersetzt heißt Inklusion Zugehörigkeit, also das Gegenteil von Ausgrenzung. Wenn jeder Mensch – mit oder ohne Behinderung – überall dabei sein kann.
In einer inklusiven Gesellschaft ist es normal, verschieden zu sein. Und davon profitieren wir alle: zum Beispiel durch den Abbau von Hürden, damit die Umwelt für alle zugänglich wird, aber auch durch weniger Barrieren in den Köpfen, mehr Offenheit, Toleranz und ein besseres Miteinander.

Eine kurze Definition von Inklusion finden Sie auch auf der Seite von „Aktion Mensch“
 
Es geht um Menschenrechte
Inklusion ist ein Menschenrecht, das in der UN-Behindertenrechtskonvention in Deutschland im Jahr 2009 in Kraft trat. Darin sind die Forderungen des internationalen Übereinkommens rechtlich verankert. Inklusion ist also verpflichtend festgeschrieben. Aber mit der Umsetzung von Inklusion steht die Gesellschaft noch am Anfang eines langen Prozesses. Sie gelingt nur, wenn möglichst viele mitmachen, denn jeder kann in seinem Umfeld dazu beitragen.
Und je mehr man über Inklusion weiß, desto eher schwinden Berührungsängste und Vorbehalte.

Wie kann der Sport Inklusion unterstützen?
Inklusion ist der Anspruch der gleichen Teilnahme und Teilhabe von Menschen mit und ohne Behinderungen im und durch Sport zu ermöglichen. Bewegung, Spiel und Sport fördern das gegenseitige Kennenlernen und Zusammenwirken von Menschen mit und ohne Behinderungen.
Wir sollten den Gedanken der selbstbestimmten, gleichberechtigten Teilhabe im Bewusstsein verankern und Menschen mit Behinderungen somit in unserer Gesellschaft zu stärken.

Aufklärungs-und Beratungsstelle zur Förderung von Inklusion

Viele weitere Infos, Aufklärung und Beratung finden Sie auf der Homepage von der

Aufklärungs-und Beratungsstelle zur Förderung von Inklusion in Heidenheim.